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Frühjahrs- Slalom
 

 


 

 


 

 

Der WSC Ketsch positioniert sich im internationalen Kanuslalom

Ketsch gegen den Rest von Europa?


Beim Auftakt der diesjährigen Wettkampfsaison im Kanuslalom der Leistungsklasse waren in diesem Jahr auch zwei Sportler aus Ketsch am Start. Gemeinsam mit Trainerin Tine Richter reisten die Wassersportler Anfang April nach Markkleeberg. Dort wurde anlässlich der Olympiabewerbung Leipzig 2012 eine künstliche Wildwasserstrecke der Extraklasse erbaut. Vier Leistungsstarke Pumpen fördern hier maximal 19 m³ aus dem Markkleeberger See. Auf einer Länge von 270 m baut die Wildwasserstrecke dann ein Gefälle von insgesamt 5,20 m ab. Nicht nur für die Sportler eine echte Herausforderung. Auch die Zuschauer bekommen einen Eindruck vom wilden Nass, wenn das Wasser strudelt, spritzt und tosend vorbeirauscht.

Für den WSC Ketsch starteten beim 4. Internationalen Frühjahrsslalom in Markkleeberg die Kanuten Hans Bethge und Sebastian Alt. Beide haben im letzten Jahr ein Ticket für die Teilnahme zur Nationalmannschaftsqualifikation in diesem Jahr gesichert und so war der internationale Wettkampf ein optimaler Vorbereitungslauf für die Qualifikationsrennen, die Ende April am selben Ort stattfinden werden.

Das Team des WSC reiste zwei Tage vor Beginn des Wettkampfes an, um durch Training auf der Strecke ein sicheres Gefühl für das Wasser zu entwickeln. Pünktlich am Samstag Morgen um 9 Uhr starteten dann auch die Wettkämpfe. Der Parcours aus 23 Toren war äußerst schnell und flüssig ausgehängt worden, sodass vor allem die Beschleunigung zwischen den Toren über eine Platzierung entschied.

Hans Bethge musste in seinen beiden Läufen jeweils eine Drehung und damit einen längeren Weg fahren, um nicht ein Tor auszulassen, sodass er sich schließlich mit einer Platzierung im hinteren Drittel des Starterfeldes einreihte. Sebastian Alt schaffte den souveränen Sprung ins Mittelfeld der Leistungsklasse.

Am Sonntag war die Wettkampfstrecke deutlich schwieriger gehängt worden und viele Torkombinationen waren äußerst knifflig anzufahren. Hierbei entschied nun nicht mehr pure Kraft und Geschwindigkeit sondern vor allem saubere Technik und optimale Bootsbeherrschung. Im international hochkarätig besetzten Feld aus Olympiasiegern und Weltmeistern konnte sich Sebastian Alt durch zwei hervorragende Läufe um sieben Plätze verbessern. Hans Bethge verbesserte sich ebenfalls um acht Plätze nach vorne. Trainerin Tine Richter zeigte sich zufrieden mit der Leistung der beiden jungen Athleten.

Tine Richter