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Bourg
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Baden-Württemberg
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Vergangenes Wochenende führte der Weg für die Baden-Württembergischen Kanuten nach Bourg St. Maurice in die Region Rhône-Alpes, Frankreich. Dort fand der Ländervergleichskampf „4 Motoren für Europa“ statt, eine Initiative der europäischen Länder Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland. Ziel des alljährlichen Zusammentreffens ist es den sportlichen Austausch zwischen Jugendlichen zu fördern, das Land Baden-Württemberg unterstützt dies mit finanziellen Mitteln. Insgesamt waren aus Baden-Württemberg 31 Sportler und Betreuer angereist, darunter 11 Wildwasserslalomfahrer und 20 Flachwasserrennbootfahrer. Für die Slalomspezialisten stellt die Wildwasserstrecke in Bourg St. Maurice eine besondere Herausforderung dar, ist sie doch eine der schwersten und anspruchsvollsten Strecken in Europa. Ideal gelegen war auch der Austragungsort für die Rennsportler: direkt auf dem Stausee oberhalb der Wildwasserstrecke. Bereits am Freitag früh reisten die Slalomfahrer an, um sich mit der Strömung auf der Wildwasserstrecke vertraut zu machen. Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen empfingen die Athleten im Tal der Isère, was das Training auf dem eiskalten Gletscherwasser angenehm machte. Gegen Abend sank der Pegel, sodass auch die jungen Nachwuchsfahrer Vivien Schmitt im Kajak Einer (WSC Ketsch), Ole Riexinger im Kajak Einer (KC Bietigheim), sowie Dennis Viesel und Moritz Hottong im Canadier Zweier (beide KCE Waldkirch)die Slalomstrecke erfolgreich meistern konnten. Für die Routiniers aus Waldkirch Johannes Dinkelaker, Vize-Deutscher Meister der Jugendfahrer und Fabian Schweikert, ebenfalls Vize-Deutscher Meister der Junioren war der Ritt auf dem wilden Wasser der Isère auch bei einem satten Pegel von 40 m3 kein Problem. Auch die Ketscher Kanuten Sebastian Alt (K1 Jugend) und Clemens Goicoechea (C1 Junioren) zeigten, dass sie mit dem schweren Wasser zurecht kamen. Landestrainer Frank Schweikert (KCEW) und Verbandstrainerin Christine Richter (WSCK) zeigten sich nach der Vorbereitung zufrieden mit den Sportlern. Am Abend trafen sich alle Sportler und Betreuer zum Begrüßungsempfang an der Wettkampfstrecke. Danach gab es in der Sportlerherberge, die für die Nationen als Unterkunft diente, Abendessen und abschließend die Vorbesprechung der Wettkämpfe für den nächsten Tag. Die Sportler aus Rhône-Alpes, der Lombardei, der Region Katalonien und aus Baden-Württemberg lieferten sich spannende Wettkämpfe. Beeindruckend waren die Leistungen der Italiener beim Rennsport, die Franzosen trumpften im Slalombereich auf. Es siegte das Team aus Baden-Württemberg, das sowohl im Wildwasser als auch im Flachwasser den zweiten Platz errang, aufgrund der Punkteverteilung jedoch insgesamt in Führung ging. Nach Essen und Siegerehrung am Abend durften alle Teilnehmer bei Disco-Musik feiern, klar zeigten hier die Südländer ihr Temperament. Am Abreisetag war für alle Teilnehmer der Veranstaltung „4 Motoren für Europa“ eine gemeinsame Raftingtour auf der Isère geplant. Surfen in den Wellen, Sprung von Felsen und Brücken ins kalte Wasser und Picknick in der Sonne machten den Abschied für die Sportler nicht leicht. Spät abends erreichte das Team Baden-Württemberg Deutschland. Gemeinsam zeigten sich Rennsportler und Slalomfahrer sehr zufrieden mit dem erreichten ersten Platz im Nationenvergleich. Tine Richter
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